Archiv für Kategorie 7 Aktuelles, Förderungen, Anregungen

Innen-Aussen

modernes Wohnhaus in Hanglage und städtebaulicher Randlage. Das Haus öffnet sich zur Landschaft und bietet “gefasste” Aussenräume mit sehr viel Privatheit. So ist gegen den Hang ein “Tiefhof” entstanden, welcher einen geschützten Aussenbereich ermöglicht. Im Obergeschoss ist eine Eckloggia “herausgeschnitten”, von der man zudem noch auf das Sonnendach aufsteigen kann. Das Obergeschoss ist neben dem privaten Schlafraum ein einziger grosser, geöffneter Raum, welcher zusätzlich durch zwei Sheddachkonstruktionen im Sommer angenehmes, weil indirektes Oberlicht einlässt.

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Ausblick und Licht

In wunderschöner Wohnlage fehlte nur der Ausblick in die talseitige Stadt; alter Bebauungsplan und Dachform verhinderten die Qualitäten des Dachgeschosses. Das bestehende Satteldach und das ganze Dachgeschoss wurden zugunsten eines neuen Vollgeschosses zurückgebaut. Die Gebäudestruktur, die statischen Gegebenheiten sowie die kurze Bauzeit formulierten die Randbedingungen für diese spannende Bauweise in Massivholz. Zusammen mit dem Hersteller, Statiker und Zimmermann wurde diese Aufstockung entwickelt und innerhalb kürzester Bauzeit umgesetzt. Die komplette Aufstockung ist mit vorgefertigten Elementen aus Massivholz geliefert worden und wurde vor Ort nach Angaben der Statik zusammengefügt und mit dem Bestand verbunden. Das komplette Geschoss konnte innerhalb einer Woche aufgerichtet und abgedichtet werden; somit war der Bestand durchgängig geschützt.
Ergebnis ist ein vollkommen neues, modernes Gebäude, welches nicht vermuten lässt, dass hier ein Gebäude aus den 60-er Jahren steht.

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Erschliessung als Wohnkonzept

Die städtebauliche Lage und die Grundstücksgegebenheiten führten zu einem Wohnraumkonzept, bei welchem die Wohnräume im “Ersteigen des Hanges” erschlossen werden. Somit erstreckt sich das Wohngebäude nicht über zwei “normale” Geschosse, sondern über vier, leicht zueinander verschobenen Ebenen. Die unterschiedlichen Dachformen betonen in den Innenraum unterschiedlich Raumqualitäten. Offene, fliessend ineinander übergehende Räume und Zwischenräume machen das Haus großzügig und spannend. Der gute und hohe Dämmstandard wurde noch verschärft ausgeführt, damit eine Abluftwärmepumpe dieses Haus mit Energie und Warmwasser versorgen kann. Die anfallende Abwärme durch die Benutzung des Hauses, aus Kochen, Baden, elektrische Gerätschaften reichen demnach aus, dass ein nahezu energetisch, autarkes Gebäude entstand. Unterstüzt und noch ökologischer wird die Bilanz durch den Einsatz einer PV-Anlage auf dem Schrägdach.

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Wohnhaus in Massivholzbauweise

Ein anspruchsvolles Einfamilienhaus in neuer Holzbautechnologie geplant und gebaut. Das Haus wurde innerhalb eines Tages aufgerichtet. Am Ende der Arbeitswoche war das Haus abgedichtet und die Fenster waren eingebaut. Durch den Vorfertigungsgrad der Massivholzbauweise kann der Bauprozess erheblich verringert werden. Der Vorteil der Massivholzelemente liegt neben der reduzierten Bauzeit, ebenso in der Bauphysik und seiner Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Dämmstärken können verringert angesetzt werden, da der Baustoff Holz gute Dämmeigenschaften mit sich bringt.

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Ausbau einer Scheune

Der Ausbau einer tollen Scheune in ein KfW 55 Haus. Die Tragstruktur der Scheune wird original belassen, lediglich ertüchtigt. Somit ergibt sich ein ablesbares Spiel aus alter und neuer Struktur. Die Hüllen des Gebäudes wurden hochdämmend ausgeführt, damit der angestrebte Kfw Standard erreicht werden konnte. Ein bereits durchgeführter Blower-Door Test bestätigte eine optimale “dichte” Hülle. Eine kombinierte Anlagentechnik aus Wärmepumpe, Abluft-Wärmepumpe und PV Modulen auf dem Dach ermöglichen den angestrebten energetisch,wirtschaftlichen Betrieb und Unterhalt der Scheune. Das Verhältnis von Hülle zu Grundflächen ist derart gross, dass über weitere Flächen zum Heizen nachgedacht werden musste. Sämtliche Fußbodenflächen erhalten eine Fußbodenheizung, dennoch reichten diese nicht aus.  In Rücksprache mit der Statik wurden die vier, zweigeschossigen Stahlbetonschotten als Kernaktivierung herangezogen und in Sichtbeton belassen. Die Südfassade wurde konsequent geöffnet, so dass man über die gesamte Gebäudebreite ins Tal blicken kann. Der überhohe Mittelbereich erhält noch eingezogene Stahlgalerien, um Raumhöhen angenehm und dennoch “luftig” zu lassen.

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Förderungen aktuell

nachstehende Informationen wurden vom Internetportal der “BINE Informationsportal” bezogen; s. Link hierzu
“KfW-Förderung
01.03.2013

Sanieren mit besseren Konditionen

Wer sein altes Haus modernisieren möchte, kann seit 1. März 2013 von besseren Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau profitieren. Bauherren und Hauseigentümer können für eine Heizungsumstellung ein Ergänzungsdarlehen erhalten. Außerdem bekommen Sie für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55 oder 70 einen höheren Tilgungszuschuss.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Bauherren und Hauseigentümer bundesweit bei Investitionen in die Energieeffizienz bestehender Wohngebäude. Dabei gilt: Je energieeffizienter das Haus künftig wird, desto höher fällt die Förderung aus. Über das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient-Sanieren-Kredit”, Programm 151, können Haus- und Wohnungsbesitzer seit 1. März die höheren Tilgungszuschüsse nutzen.”

KfW-Förderung
01.03.2013
http://www.bine.info/newsuebersicht/news/sanieren-mit-besseren-konditionen/

 

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! neue Vergütungssätze EEG ab 01.01.2012 !

nachstehende Info und Link zur Info:

Vergütungssätze beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 1. Januar 2012
Im Juni 2011 hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“ beschlossen, mit dem das EEG grundlegend novelliert wurde. Es tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Die wichtigsten Eckpunkte sind:
Photovoltaik

Die bestehende Degressionsregelung und die halbjährliche Anpassung bleibt wie im Jahr 2011 erhalten. Die Degression zum 1. Januar beträgt 15%. Die Eigenverbrauchsregelung wurde bis zum Ende 2013 verlängert. Freiflächenanlagen in Nationalparks und Naturschutzgebieten erhalten keine Vergütung mehr über das EEG.
Für Strom aus förderfähigen Anlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht und nach dem 31.12.2011 in Betrieb genommen worden sind, beträgt die Einspeisevergütung für 20 Jahre
– bis 30 kW 24,43 Cent/kWh
– bis 100 kW 23,23 Cent/kWh
– bis 1 MW 21,98 Cent/kWh
– ab 1 MW 18,33 Cent/kWh

Die Vergütung bei einem Eigenverbrauch bis 30% am jährlich erzeugten Solarstrom beträgt bei einer Anlagengröße
– bis 30 kW 8,05 Cent/kWh
– bis 100 kW 6,85 Cent/kWh
– bis 500 kW 5,60 Cent/kWh
Die Vergütung bei einem Eigenverbrauch ab 30% am jährlich erzeugten Solarstrom beträgt bei einer Anlagengröße
– bis 30 kW 12,43 Cent/kWh
– bis 100 kW 11,23 Cent/kWh
– bis 500 kW 9,98 Cent/kWh

PV-Anlagen müssen ab dem 1. Januar 2012 für ein Einspeisemanagement der Netzbetreiber vorgerüstet sein, d. h. die PV-Anlage muss regelbar sein. Aufgrund der großen Anzahl kleiner Anlagen (bis 30 kW) sind auch diese für die Netzstabilität von großer Bedeutung und fallen unter die neue Gesetzgebung. Bei Kleinanlagen bis 30 kW kann die Einspeiseleistung alternativ zu einer Regelung auf pauschale 70% der Generatorleistung gedrosselt werden. Das bedeutet jedoch, dass Stromspitzen nicht eingespeist werden können und es daher zu Einnahmeverlusten kommen kann. Ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie beim BMU unter http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/47585/4596/

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KfW Aktionsplan Energiewende

nachstehende Info zur Kenntnis:

Folgende Förderprogramme starten ab dem 01. Januar 2012

KfW- Energieeffizienzprogramm
Maßnahmen des “ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm – Programmteil B” werden zukünftig in diesem Programm gefördert. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 25 Millionen Euro und kann bei besonderer Förderungswürdigkeit überschritten werden.

KfW-Umweltprogramm
Dieses Programm dient der Finanzierung von allgemeinen Umweltschutzmaßnahmen zu einem günstigen Zinssatz. Es steht allen mehrheitlich privaten gewerblichen Unternehmen ohne Größenbegrenzung bei einem max. Kreditbetrag von 10 Mio. EUR zur Verfügung.  Es ersetzt das “ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm – Programmteil A”.

KfW-Finanzierungsinitiative Energiewende
Bei diesem Programm möchte die KfW durch die  Bereitstellung von Direktkrediten bei Konsortialfinanzierungen größerer Unternehmen die Finanzierbarkeit von Vorhaben verbessern.
Eckpunkte:
Im Rahmen eines Pilotmodells bietet die KfW auch Finanzierungen von größeren Unternehmensvorhaben (keine Projektfinanzierungen) in Deutschland im Zusammenhang mit der Energiewende an.

Finanziert werden schwerpunktmäßig:
– Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz
– Innovationsvorhaben (Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen) in den Bereichen Energieeinsparung, -erzeugung, -speicherung und -übertragung
– Investitionen zur Nutzung erneuerbarer Energien
Die Finanzierungen können als Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien oder durch ein Finanzierungspaket aus einem bankdurchgeleiteten Kredit und einem Konsortialkredit der KfW bereitgestellt werden. Der Kredit beträgt in der Regel mind. 25 Mio. EUR bis max. 100 Mio. EUR.

ERP-Innovationsprogramm
Das ERP-Innovationsprogramm dient der langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie ihrer Markteinführung. Ab Januar 2012 stellt die KfW im Rahmen der Energiewende zusätzliche Mittel für Finanzierungen von Innovationsvorhaben zur (Weiter-)Entwicklung von Technologien zur Einsparung von Energie, zur effizienteren Energieerzeugung, zur Energiespeicherung und -übertragung bereit. Für diese Vorhaben stehen künftig bis zu 25 Mio. EUR pro Vorhaben sowie max. 50 Mio. EUR pro Unternehmen und Kalenderjahr zur Verfügung.

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